Die Poliklinik orientiert sich entsprechend den Teams. Es werden sowohl die Patienten einbestellt, die bereits von den Teams operiert wurden, als auch neue elektive Patienten. Der PJ-Student kann zum einen einem erfahrenen Assistenten folgen, ist er eingearbeitet, so sollte er auch Patienten untersuchen und einem erfahrenen Kollegen vorstellen. Jeder Arzt des untersuchten Patienten bekommt einen schriftlichen Befundbericht über die Untersuchung mitgeteilt. Dieser sollte möglichst noch am selben Tag diktiert werden. Der Aufbau eines solchen Briefes ist systematisiert.
| Wo ist was? | "Vorne": Zimmer 1-4, "Hinten": Zimmer 5-8, in 8 steht ein Sono-Gerät, Verbandwagen sind vorne und hinten zwischen den Kabinen, Akten liegen an der Fensterseite, Akten zum Vorstellen gegenüber, Rö-Bilder liegen in Tüten am Fenster ganz rechts gegenüber den Schirmen. |
| Welche Art von Patienten kann ich anschauen? | Eigentlich alle. Einige der Patienten haben eine lange Geschichte, aus der Dicke der Akte ersichtlich. Lieber Finger weg lassen: Interessante Fälle, aber schwer zu untersuchen. |
| Lange/kurze Anamnese? | Anamnese stichwortartig aufschreiben (auf dem letzten Zettel der Poliklinikakte) Man muß später daraus einen Bericht diktieren können, also Anamnese, Untersuchungsbefund, Beschreibung mitgebrachter Rö-Bilder, Diagnose (nach Vorstellung) |
| Verordnungen? | Durch einen Arzt, ggf. Rö-Schein, Rezept über KG oder Transportschein selbst ausstellen (am Polikliniktag klären). |
| Welchen Raum kann ich benutzen? | Patienten werden nacheinander in die jeweils freien Räume gerufen. Fragt die Schwester, wer als nächstes dran ist. |
| Wem stelle ich die Patienten vor? | Einem der Assistenten, der sie dann ggf. dem OA vorstellt. |
| Reihenfolge/Patientenakte? | Patientenakten liegen der Reihenfolge nach geordnet auf dem Tisch an der Fensterseite, Rö-Tüten liegen sehr viel weiter rechts. An den Akten hängt ein kleiner Zettel, auf den man seinen Namen (Untersucher) schreibt und was mit dem Patienten weiter geschehen soll (Rö, Vorstellen, ...). Entsprechendes kennzeichnen und auf den Schreibtisch gegenüber dem Fenster legen. Vorgestellte Patientenakten kommen in das entsprechende Arztkörbchen auf der Fensterbank. |